Aktivierung von Oberflächen
Die Haftung von Lacken und Farben sowie von Klebverbindungen stellt ein häufig auftretendes Problemfeld in der kunststoffverarbeitenden Industrie dar. Die Inkompatibilität der Oberflächeneigenschaften vieler Werkstoffe, insbesondere Kunststoffe mit Lacken und Klebstoffen verhindert dabei oftmals den Einsatz ansonsten höchst vorteilhafter Werkstoffe und Konstruktionen. Der Einsatz von Primern und gängigen Aktivierungsverfahren ist oft zu aufwendig oder ungeeignet.
 

Am Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung stehen zu dieser Fragestellung unterschiedliche Lösungen bereit, realisiert durch folgende Techniken:
 

  • Niederdruck-Plasmatechnik,
  • Atmosphärendruck-Plasmatechnik
  • Fluorierung.

  • Für praktisch jede industrielle Problemstellung im Bereich der Aktivierung kann auf diese Weise eine optimale Lösung gefunden werden unter Berücksichtigung folgender Faktoren:
     

  • Werkstückgeometrie
  • Substratmaterial
  • Zeitstabilität der Aktivierung
  • Thermische, chemische oder mechanische Belastbarkeit des Substrats
  • Umweltverträglichkeit und Arbeitssicherheit
  • Verhältnis Kosten/ Effektivität

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    Im Rahmen seiner Funktion als Dienstleister im Technologietransfer bietet das IFAM Bremen seine Ressourcen für die Bearbeitung der oben genannten industriellen Fragestellung bis zur Serie an. Unser Service umfaßt Beratung, Prozeßentwicklung, Bemusterung und industrielle Einführung durch Pilotanlagenbau.


    Ihr Ansprechpartner:

    Dr. Alfred Baalmann

    Telefon: +49 (0)421/ 2246 - 473
    Fax:        +49 (0)421/ 2246 - 430
    e-mail:    ba@ifam.fhg.de