Antihaftende, schmutzabweisende Beschichtungen
 

Hydrophobe und oleophobe Oberflächen mit schmutzabweisenden, selbstreinigenden Eigenschaften finden eine breite Verwendung. Oft werden noch zusätzliche Eigenschaften, wie Transparenz, Härte, chemische Inertheit oder thermische Stabilität gefordert.
 

Für diesen Anwendungsbereich hat das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) auf der Basis der Plasmapolymerisation verschiedene Beschichtungssysteme entwickelt, die diesen erweiterten Anforderungen (Oberflächenspannung < 24 mN/m) gerecht werden. Die unterschiedlichsten Materialien, wie Metalle, Gläser und Kunststoffe, lassen sich damit versehen, wobei sich das Eigenschaftsprofil äußerst variabel einstellen läßt. Zusätzlich können noch weitere Funktionen, wie z.B. Korrosionsschutz, UV - Schutz oder Kratzschutz in die Schicht integriert werden.
 

Bei der Entwicklung dieser Beschichtung wurde zunächst das Hauptaugenmerk auf die Anwendungen im Haushaltsbereich gelegt, z.B. Backbleche, Pfannen oder Ceranfelder. Hierfür benötigt man Schichten niedriger Oberflächenenergie mit antihaftenden Eigenschaften gegenüber z.B. fettigen und karamelisierenden Speisen, mit gleichzeitig hoher Temperaturbeständigkeit und mechanischer Stabilität bis in den Temperaturbereich von 300-400°C sowie hoher chemischer Inertheit und Beständigkeit.
 

Weitere Anwendungsbereiche sind in der Textil- und Bauindustrie (wasserabweisende Gewebe, Vliese und Schaumstoffe) sowie in der Kunststoffindustrie (Entformungsschichten).
 
 



Wassertropfen auf  einer durch Plasmapolymerisation beschichteten Oberfläche


 


Im Rahmen seiner Funktion als Dienstleister im Technologietransfer bietet das IFAM Bremen seine Ressourcen für die Bearbeitung der oben genannten industriellen Fragestellung bis zur Serie an. Unser Service umfaßt Beratung, Prozeßentwicklung, Bemusterung und industrielle Einführung durch Pilotanlagenbau.
 



Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Klaus Vissing

Telefon: +49 (0)421/ 2246 - 428
Fax:        +49 (0)421/ 2246 - 430
e-mail:    vi@ifam.fhg.de