Atmosphärendruck-Plasmatechnik
Für
die technische Realisierung von Atmosphärendruck-Plasmaprozessen benötigt
man eine folgendermaßen zusammengesetzte Apparatur:
Behandlungssystem
(Elektroden, Plasmadüse)
Energieeinspeisung
(Generatoren)
Gaszufuhr
Mess-
und Regelungskomponenten zur reproduzierbaren Einstellung der Prozeßparameter
Da
beim Atmosphärendruck-Plasma kein Vakuumsystem benötigt wird,
ist der kontinuierliche In-line-Betrieb als Lösung anzustreben. Die
Prozesse können flexibel und komplex gestaltet werden, da man durch
Variation der Prozeßparameter (Gasfluß, Leistung, Abstand)
die Wirkungsweise
des
Plasmas ändern und mehrere Effekte in einem Prozeßschritt erzielen
kann. Grundsätzlich gibt es keine Unterschiede zwischen den Plasmen,
die im Niederdruck und denen, die im Atmosphärendruck erzeugt werden.
Die Unterschiede im Detail richten sich nach der Art der Energieeinspeisung
und nach den im Atmosphärendruck wesentlich geringeren freien Weglängen.
Mit Atmosphärendruckplasmen
kann die Substratoberfläche sowohl gereinigt und aktiviert werden
als auch wie beim
Niederdruckplasma
durch
Plasmapolymerisation
eine Schicht abgeschieden werden. Kombinationen aus Aktivierung und Plasmapolymerisation
sind ebenfalls realisierbar.
Weitere
Vorteile der Atmosphärendruck-Plasmatechnik:
keine
Vakuumtechnik notwendig (Kammer, Pumpen, etc.)
lokaler Einsatz durch räumliche
Begrenzung des Plasmas möglich
in-line
Betrieb
geringe
thermische oder mechanische Belastung der Substrate
hohes
Maß an Umweltverträglichkeit und Arbeitssicherheit
Im
Rahmen seiner Funktion als Dienstleister im Technologietransfer bietet
das IFAM seine Ressourcen für die Bearbeitung der oben genannten industriellen
Fragestellungen bis zur Serie an. Unser Service umfaßt Beratung,
Prozeßentwicklung, Bemusterung und industrielle Einführung.