Korrosionsschutz
 

Gemeinsam haben das Ingenieurbüro Wolfgang Semrau (IWS) und das Fraunhofer - Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) ein Korrosionsschutzsystem, basierend auf einer Vorbehandlung mit nachfolgender Plasmapolymerisation, entwickelt und zum Patent angemeldet.

Werkzeuge und Bauteile aus den verschiedensten Materialien und mit unterschiedlichsten Größen und Formen können mit dieser Schicht versehen werden. Die Beschichtung hält agressivsten korrosiven Bedingungen stand: sie werden nicht unterwandert und bewahren ihr optisch ansprechendes Aussehen. So hält diese Schicht auf Aluminium einem Angriff 25%-iger Schwefelsäure bei 65°C über 40h lang stand, ebenso wie einem Salzsprühtest über den Zeitraum von 1500 h.
Die primäre Funktion als Korrosionsschutz kann mit weiteren Funktionen kombiniert werden: z.B.: Haftgrund für Lackierung oder Vulkanisierung; hydrophobe, leicht zu reinigende (schmutzabweisende) Oberfläche.

Der Erfolg der Beschichtung beruht darauf, daß es gelungen ist, die guten Eigenschaften (hohe Dichtigkeit, hohe Chemikalienbeständigkeit) einer plasmapolymeren Beschichtung mit der werkstoffoptimierten Oberflächenvorbehandlung des Werkstoffes Aluminium so zu kombinieren, daß eine optimierte Haftung und Beständigkeit der Schicht erreicht wird. Für Stähle und Kupfer ist diese Optimierung in Vorbereitung.
 
 



Schiffslampe aus Aluminium, linke Seite unbeschichtet, rechte Seite mit  einer plasmapolymeren Antikorrosionsschicht versehen, nach Salzsprüh-Test.


 




Im Rahmen seiner Funktion als Dienstleister im Technologietransfer bietet das IFAM Bremen seine Ressourcen für die Bearbeitung der oben genannten industriellen Fragestellung bis zur Serie an. Unser Service umfaßt Beratung, Prozeßentwicklung, Bemusterung und industrielle Einführung durch Pilotanlagenbau.


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